• Foto: Faymonville

PA-X feiert Premiere auf der IAA


Insbesondere bei Schwerlastfahrzeugen ist die Konstruktion der Achsen immer ein zentrales Thema. Mit PA-X will Faymonville zur IAA eine neue Entwicklungsstufe einläuten.


Das gewählte Kürzel PA-X geht auf eine interne Nomenklatur zurück und bedeutet „die niedrige Pendelachse“. Die Entwicklung dieses Fahrzeugteils verfolgte dabei mehrere Ziele. „Möglichst niedrig aufgebaut sollte sie natürlich sein, was bei einer Ladehöhe von 790 mm absolut erreicht werden konnte. Doch die PA-X hat noch viel mehr zu bieten und sie ermöglicht einen unschlagbaren Hub von 600 mm“, beschreibt Produktverantwortlicher Rainer Noe die markanten Eckpunkte der Neuentwicklung. Die PA-X ist verfügbar für CombiMax-Kombinationen sowie klassische MultiMax-Tieflader. Beim Combi-Max lässt sie sich als semimodulares System nutzen. Heißt: Die hintere PA-X-Ladefläche ist mit vorderen PA-X-Fahrwerken (zwei oder drei Achslinien) kombinierbar. Dies ergibt eine durchgehende Ladefläche von 790 mm (voll abgesenkt). Modular einsetzbar ist die hintere PA-X-Ladefläche derweil auch mit standardmäßigen Combi-Max-Elementen (zwei bis drei Achslinien). 110 t Nutzlast und mehr.„Für den klassischen MultiMax-Tieflader ermöglichen die PA-X-Pendelachsen eine weitere Nutzlastoptimierung bei durchgehender Ladehöhe von 790 mm. Dazu kann der MultiMax mit einfacher oder zweifacher Teleskopierbarkeit sowie mit hydraulischen Doppel-oder Einzelrampen ausgestattet werden, dies dann bei einer Breite von 2850 oder 3000 mm“, erläutert Rainer Noe die Besonderheiten der PA-X für das Tiefladersegment.
Mit der PA-X lassen sich nach Angaben von Faymonville auch Nutzlasten über 110 t gemäß §70 realisieren, wobei die biegesteife Konstruktion zudem denTransport von kompakten Ladungen (z. B. Transformatoren) ohne Nachteile bei der Durchbiegung ermöglichen soll.

Neben der PA-X-Pendelachse soll auf der IAA bei Faymonville übrigens auch ein Dreiachs-MegaMax-Tiefbettauflieger im Fokus stehen. Die niedrige Ladehöhe von 375 mm erweist sich nach Herstellerangaben als entscheidender Trumpf bei besonders hohen Transportgütern. Zu den Exponaten in Hannoversoll auch ein PrefaMax-Innenlader für den Transport von Betonfertigteilen stehen. Ein Fünfachs-Tieflader MultiMax mit Radmulden sowie ein Dreiachs-TeleMax-Plateau-Auflieger mit doppeltem Auszug und niedriger Ladehöhe runden das beschriebene  Angebot von Faymonville auf der IAA ab. Mit einem eigenen Stand ist übrigens Max Trailer vertreten. Dort wird neben einem dreiachsigen Max100-Semitieflader auch ein Max510-Tiefbettauflieger zusehen sein. Dieses Fahrzeug verfügt über zwei Achsen, einen abfahrbaren Schwanenhals und 6750 mm Ladefläche, die um 5500 mm teleskopierbar ist.


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